Rorschach St. Kolumban
Memento mori. Bearbeitung geplant.
Memento mori. Bearbeitung geplant.
Das monumentale Votivbild steht in der Tradition der gemalten Ex-Votos in katholischen Kirchen und Kapellen. Vordergründig schildert es in naiv-erzählender Art, wie die Schweiz im Ersten Weltkrieg dank der Fürbitte von Bruder Klaus verschont wurde.
Der kleine, kubische Bau (4x4 m) verfügt über ein geschwungenes Zeltdach und eine grosse, rundbogige Eingangsöffnung. Der Innenraum weist ein Kreuzgratgewölbe und nur noch fragmentarische erhaltene Grisaillemalereien auf. Sie zeigen Gerippe mit den üblichen Todesattributen: Pickel, Schaufel, Sense, Stundenglas und Pfeil. Ihre Wirbelsäulen und Rippen sind eher schematisch gestaltet, die mumifizierten Köpfe mit spärlichen Haaren und unterschiedlicher Gestaltung der Augenpartien drücken jedoch mehr Individualität aus.
Glasmalereien von Lothar Albert, 1924. Bearbeitung geplant.
Glasgemälde von Franz Josef Müller 1701. Bearbeitung geplant.
Darstellung an der Nordfassade, um 1610. Nicht mehr erkennbar. Bearbeitung geplant.
Drei Lebende un drei Tote. ca. 1310. Bearbeitung geplant.
Wandmalerei am Eingangstor zum Kirchhof 1660. Bearbeitung geplant.
Farbige Figurengruppe mit Totentanzcharakter. Unterhalb der grossen Turmuhr erkennt man das kupferbeschlagene Schirmdächlein. Die Automatengruppe, bestehend aus Ritter, König und Tod, wird oben von einem blauen Sternenhimmel mit Mond und unten vom Solothurner Wappen mit Reichsadler und den Jahrzahlen 1545 (erbaut) und 1883 (renoviert) umschlossen.
Wandmalerei, 1527. Bearbeitung geplant.